„Kitwe Central Hospital Community Eye Services (KCH)“

Sambia, vormals Nordrhodesien, ist ein Binnenstaat im südlichen Afrika. Er grenzt an Angola, die Demokratische Republik Kongo, Tansania, Malawi, Mosambik, Simbabwe, Botswana und Namibia. Der Name leitet sich vom Fluss Sambesi ab. Es ist eins der ärmsten Länder Afrikas.

 

K I T W E ist die zweitgrößte Stadt Sambias mit ungefähr 500.0000 Einwohnern. Im Großraum Kitwes leben etwa 11,2 Millionen Menschen. Es ist damit ein regionales Wirtschafts-und Verwaltungszentrum und gut an das öffentliche Verkehrsnetz angebunden. Der direkte Einzugsbereich des KHC hat eine Bevölkerung von etwa 5,4 Mio. Menschen. Davon leben nach Schätzung der Weltbank geschätzte 73 % unter der nationalen Armutsgrenze. Etwa 47 % der Bevölkerung ist jünger als 16 Jahre.

 

Das KHC wurde 1957 gegründet. Die Augenabteilung entstand 1974 und wird seit 2003 von der CBM unterstützt. Über viele Jahre wurde es geleitet von Dr. Seneadza, einem Augenarzt aus Ghana, der in Leipzig und Nairobi studiert hat.

 

Das KHC ist neben dem Lusaka Eye Hospital und dem University Teaching Hospital in Lusaka landesweit das einzige tertiäre Krankenhaus mit einer augenmedizinischen Abteilung. Tertiäre Krankenhäuser dienen neben der Versorgung der Bevölkerung mit allgemeinen Diensten der Ausbildung von Fachkräften und Bereitstellung spezialisierter Dienste. Es ist zudem landesweit das einzige, das in beschränktem Umfang Erkrankungen der Netzhaut behandeln sowie Operationen an Kindern durchführen kann.

 

Die Augenklinik soll die Versorgung des nördlichen Landesteiles mit den Provinzen Copperbelt, Luapula, North Western und Northern Province mit augenmedizinischen Diensten sicherstellen. Es arbeitet mit andern öffentlichen, kirchlichen und privaten Krankenhäusern zusammen. Eine Erweiterung wurde immer dringlicher und wurde 2013 abgeschlossen.